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Reinthal

Zur Sache!

Liebe Theaterfreunde – nun ist es soweit!

Seit 40 Jahren gibt es nun schon die Schlossspiele Reinthal!
Für die Sommerproduktion haben wir heuer eine ganz besonders spritzige Komödie auf den Spielplan gesetzt: „Ein besserer Herr“ von Walter Hasenclever. Freuen Sie sich auf einen schönen Sommerabend im romantischen Taggerhof in Hönigtal und auf die Geschichte von 2 Männern, die beide durch Fleiß und großen persönlichen Einsatz ein Imperium aufgebaut haben: Herr Compass als Industrieller, Hugo Möbius als Heiratsschwindler. Was die beiden verbindet? Nun ja, da gibt es Lia Compass – sie ist jung, hübsch und abenteuerlustig…

Was hat das alles mit Theater Mariahilf zu tun?
Für alle unsere Fans sei angemerkt, dass mit Gerhard Wonisch, Walther Nagler und Karin Huditz als SchauspielerInnen und Ulrike Zazworka als Regisseurin viel Theater-Mariahilf-Wind durch diese Produktion weht.

Nicht versäumen!
Für die Premiere können Sie 2 Freikarten gewinnen: Die ersten zwei, die an der Abendkasse das Kennwort „Zur Sache“ sagen, erhalten je eine Eintrittskarte gratis!

WANN:
Mittwoch, 22.Juni 2011 — Premiere. Beginn: 20 Uhr, anschl. Premierenfeier
(Ersatz bei Entfall Premiere: Freitag, 24. Juni 20.00Uhr)
Sonntag 26. Juni 18.30 Uhr
Mittwoch 29. Juni 20.00 Uhr
Freitag 1. Juli 20.00 Uhr
Sonntag 3. Juli 18.30 Uhr
Mittwoch 6. Juli 20.00 Uhr
Freitag 8. Juli 20.00 Uhr
Samstag 9. Juli 20.00 Uhr
Sonntag 10. Juli 18.30 Uhr
Montag 18. Juli 20.00 Uhr
Dienstag 19. Juli 20.00 Uhr
Mittwoch 20. Juli 20.00 Uhr
Donnerstag 21. Juli 20.00 Uhr
Freitag 22. Juli 20.00 Uhr
Samstag 23. Juli 20.00Uhr

Auskünfte und Kartenreservierungen:
Telefon: 0664/3225432
(jeweils von Dienstag bis Samstag und an Aufführungssonntagen von 14.00 – 20.00 Uhr)
https://www.schlossspielereinthal.at

Karten zum einheitlichen Preis von € 13.- (für Schüler und Studenten mit Ausweis um € 8.-):
Zentralkartenbüro Graz, Herrengasse 7, und an der Abendkasse.

WER:
Regie: Ulrike Zazworka
Mit Walther Nagler, Sarah Kugler, Franz Halbedl, Liselotte Slippek, Gerhard Wonisch, Karin Huditz, Walter Schreiner, Marianne Maget, Manfred Köldorfer, Juliane Walch, Trude Schachner, Reinhard Wagner, Paul Hofmann-Wellenhof und anderen

Mehr Information auch auf der Facebook-Seite der Veranstaltung.

WO:
Taggerhof – Hönigtaler Straße 30
8010 Kainbach bei Graz; Steiermark, Österreich

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Mord im Dom

Am Sonntag dem 14. November wurde ich Zeuge eines abscheulichen, niederträchtigen Verbrechens, ich wurde Zeuge vom „Mord im Dom“. Richtigerweise war es ein Mord im prunkvollen, bis zum letzten Platz ausverkauften, angenehm beheizten Grazer Mausoleums, das seine Pforten für die Spielgemeinschaft Hohenrain öffnete, die dieses Stück – teils mit den selben Darstellern – vor 32 Jahren in der Rupertikirche erstmals aufführte und seitdem mit anhaltendem Erfolg mittlerweile als „Schlossspiele Reinthal“ jährlich 2 Produktionen auf die Beine stellt.

T.S. Eliot beschreibt darin in Versform die letzten Tage von Thomas Becket dem Erzbischofs von Canterbury. Als er nach 7 jähriger Verbannung aus Frankreich zurückkehrt, stellen sich 3 Versucher (die ersten drei Versuchungen Christi) ein, die seinen inneren Seelenkampf versinnbildlichen. Die vierte Versuchung, war der Grund meiner besonderen Aufmerksamkeit, wurde sie doch von unserem „Mariahilfer“ Walther Nagler dargestellt, der den Erzbischof (hervorragend und bewundernswert textsicher von Franz Halbedel verkörpert) mit seiner überzeugenden Darstellerkraft dazu bringen will, aus Ruhmsucht das Schicksal des Martyrers anzustreben. (…“Die letzte Verführung ist der größte Verrat, das Richtige aus dem falschen Grund zu tun.“…)

Nun, der von Heinrich II beauftragte Mord an Becket – von den vier Versuchern (Ritter) – verübt, ist allgemein bekannt. Mir gefiel jedoch besonders der Bruch in der Inszenierung von Burkhard Minisdorfer, die Verteidigungsreden der Mörder am Schluss des Dramas betont locker, verständnisheischend & menschlich darzustellen. Das Publikum und ich wurden so überrascht und schwankte zwischen Abscheu & Faszinosum. Ein Eindruck, der noch länger in der Magengrube blieb.